Kallocaína

Obra visionária, Kallocaína (1940) é uma das grandes distopias do século XX, herdeira de Nós, de Zamiatine, e de Admirável Mundo Novo, de Aldous Huxley, e predecessora de 1984, de George Orwell.

Num futuro desumanizado, um estado totalitário controla uma sociedade que, na ânsia da segurança prometida, se vergou à sua vontade. Em cidades subterrâneas, envolvido numa guerra permanente, o Estado Mundial erigiu a delação em acto cívico e dispõe a seu bel-prazer da vida dos seus consoldados, que, temendo denúncias e perseguições, tudo cumprem em nome do bem …

Paperback, 232 pages

Portuguese language

Published May 16, 2016 by Antígona.

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ISBN:
978-972-608-274-3
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Reviews

Review of 'Kallocain' on 'Goodreads'

Spannung, Krise, Wandlung, Liebe, Mord, Krieg, alles da! Ein spannender Roman also, auch wenn mensch sich nicht weiter mit Karin Boye beschäftigt hat. Denn diese frühe Dystopie - im Jahr 1940, noch vor Orwells [b:1984|5470|1984|George Orwell|http://photo.goodreads.com/books/1328718447s/5470.jpg|153313] geschrieben - spiegelt offenbar Boyes Leiden im Leben: Sie beschreibt eine Welt der Einsamkeit. In dem wohlüberwachten, rationalen Staat, in dem jeder "Mitsoldat" den anderen überwacht und zum Mißtrauen angehalten ist, sehnen sich die Menschen doch eigentlich nach Kontakt, nach Liebe und Berührbarkeit.
Boyes Gedicht "Das Beste" spricht die selbe Sprache.
Gleichzeitig verarbeitet sie wohl die Enttäuschung über den totalitären Pseudo-Kommunismus in Russland, das sie als engagierte Linke besucht hatte und die Entwicklung in Deutschland.

Ein zeitloses Buch also und dennoch - mit ein paar Infos über die Autorin, klar als ein Produkt ihres Lebens und ihrer Zeit zu erkennen.