David Prochnow finished reading Kaddisch für ein nicht geborenes Kind. by Imre Kertész
An der Oberfläche kein ganz einfaches Buch. Der unübersichtliche Monolog des Schriftstellers B., in dem er sich dafür rechtfertigt(?), nach Auschwitz keine Kinder in die Welt setzen zu wollen, weil der Totalitarismus noch lange nicht überwunden sei, ist inhaltlich wie formal fordernd. Ohne Absätze und in langen, oft verschachtelten Nebensätzen lässt Kertész sein Alter-Ego erzählen. Es lohnt aber, den Aufwand auf sich zu nehmen.
