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25% complete! Teufel100 has read 3 of 12 books.

Wolfgang M. Schmitt, Ann-Kristin Tlusty: Selbst schuld! (Hardcover, Deutsch language, 2024, Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG) No rating

„Du bist selbst schuld an deinem Unglück!“ Ein Einspruch gegen das neoliberale Mantra und ein …

Und wie so viele identitäre Ideologien schreiben auch Generationenmythen blind Schuld zu, auch in ihnen wirkt der untergründige Moralismus, der den politischen Streit und die Organisierung überall untergräbt.

Selbst schuld! by , (Page 56)

Und genau hier liegt der Grund, warum ich mich mit diesen Generationenfetisch so gar nicht beschäftige und ich nicht weiß, welche Bezeichnungen für welche Generation gilt. Die Probleme, die wir als Gesellschaft haben, sind Generationsübergreifend. Es gibt junge Menschen, die auf das Klima scheißen und alte, die ihr ganzes Leben Umwelt- und Klimaschutz betrieben haben. So als Beispiel, davon könnte ich noch mehr aufzählen.

Wolfgang M. Schmitt, Ann-Kristin Tlusty: Selbst schuld! (Hardcover, Deutsch language, 2024, Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG) No rating

„Du bist selbst schuld an deinem Unglück!“ Ein Einspruch gegen das neoliberale Mantra und ein …

Während sich viele literarische Intellektuelle im letzten Jahrhundert also durch eine engagierte Kritik der Mächtigen ihren Platz in der Öffentlichkeit erschrieben, hat sich mit der Durchsetzung des Neoliberalismus eine angepasste Lifestyle-Publizistik etabliert, die Generationenlabels liebt.

Selbst schuld! by , (Page 51)

Jaja, diese Generationenlabel, die eigentlich immer mehr Ablenkung sind, als dass diese irgendwas aussagen! Und wer ist Schuld? Die Literar*Innen, die nicht mehr über die Klassengesellschaft diskutieren. (Klar, ist jetzt überspitzt)

Philipp Blom: Was auf dem Spiel steht (EBook, Deutsch language, 2017, Hanser Verlag) No rating

Letztendlich beschreibt Gray die Welt und die menschliche Existenz als tragisch und alle Bemühungen, sie objektiv zu verbessern, als naiv und zum Scheitern verurteilt, weil sie die wahre Natur des Menschen – gierig, kurzsichtig, grausam und dumm – willkürlich verkennt.

Was auf dem Spiel steht by  (Page 126)

Ich bin ja tatsächlich kurz davor, dieser Aussage zuzustimmen. Ich beobachte die Welt, Frage mich, warum wir die nicht so gestalten können, damit jedes Lebewesen eine Chance auf ein gutes Leben hat und das wäre als Antwort wohl gar nicht so schlecht.

Philipp Blom: Was auf dem Spiel steht (EBook, Deutsch language, 2017, Hanser Verlag) No rating

Das Lebensgefühl von Konsumenten drückt sich als brand identity aus. (Die Ironie dabei ist, dass nur wenige Menschen an Etymologie und Metaphern interessiert sind. Denn Vieh wird nicht gebrandmarkt, um individuelle Identität und Status auszudrücken, sondern um es als Besitz des Markeninhabers kenntlich zu machen. Im Tierreich sind nicht viele Rindviecher stolz auf ihren brand. Frei sind sie nur, wenn sie noch von keinem glühenden Eisen gesengt wurden.)

Was auf dem Spiel steht by  (Page 81)

Ich will ja nicht sagen, dass das Böse ist, aber ist schon sehr Böse, sich selbst als ein gebrandmarkt es Rindvieh anzusehen und zu merken, dass mensch vielleicht gar nicht so frei ist, wie mensch sich fühlt.

Philipp Blom: Was auf dem Spiel steht (EBook, Deutsch language, 2017, Hanser Verlag) No rating

Notiz

Erstens: Großer Reichtum schützte auch das mächtigste Land Europas nicht vor dem Niedergang, im Gegenteil. Der eigene Wohlstand blendete die spanische Elite und machte jeden Versuch der sozialen oder ökonomischen Transformation unmöglich, mit letztlich tragischen Konsequenzen.

Was auf dem Spiel steht by  (Page 34)

Es gab also eine kleine Eiszeit, in der Spanien von einem reichen zu einem armen Land wurde, weil die Menschen dort Veränderungen ablehnten, da sie vom eigenen Wohlstand geblendet waren. Erinnert mich so ein wenig an Deutschland heute, wo jede Veränderung erbittert bekämpft wird, was den nächsten Generation wahrscheinlich Wohlstand kosten wird.

Bernhard Pörksen: Zuhören (Hardcover, deutsch language, Hanser Verlag) No rating

Warum hören wir nicht zu? Ein Plädoyer, sich der Welt zu öffnen, von Bernhard Pörksen, …

»Der kleine Einzelne kann das Trim Tab sein«, meinte Buckminster Fuller einmal in einem Interview. »Die Gesellschaft denkt, sie zieht einfach an einem vorbei — aber wenn man auf die richtige Weise seinen Fuß rausstreckt, kann man die Richtung ändern, in die sich der ganze Staat bewegt.«

Zuhören by  (Page 307)

Ich bin mir nicht sicher, wie das funktionieren soll. Einfach zur richtigen Zeit den Fuß rausstrecken, um die ganze Gesellschaft in die richtige Richtung straucheln zu lassen. Und was wäre dieser Fuß? Ein Gericht? Ein Text oder ein Gedanke zur richtigen Zeit? Es scheint mir schwierig.